| Wir stellen vor: die Modulasi GmbH | ||
| Das TechMoteum hat im Februar diesen Jahres Zuwachs in
der Remsstraße bekommen. Der Existenzgründer Thomas Ortlieb stand der Wirtschaftsbeauftragten Gloria Hinzmann im Interview Rede und Antwort. Herr Ortlieb, was war der Grund für Ihre Entscheidung, sich selbstständig zu machen? „Weil ich überzeugt bin von meiner Geschäftsidee“, steigt Thomas Ortlieb ein. Derzeit gibt es keine vergleichbaren Produkte auf dem Markt und aus langjährigem Angestelltenverhältnis ist die Motivation „frei zu entscheiden und unabhängig zu sein“ für den Existenzgründer ein wichtiger Antriebsfaktor in die Selbständigkeit. Mittlerweile gibt es Modulasi bereits seit 2006. Der aus der Logistikbranche stammende Unternehmer nutzte als Starthilfe die Innovationsgutscheine des Landes Baden Württemberg. Welche Gründungsidee hatten Sie und wie haben Sie sich heute organisiert? „Als Einzelunternehmer mit vielen Partnern“ antwortet Herr Ortlieb prompt. Modulasi arbeitet unter anderem mit renommierten deutschen Unternehmen wie der RUD GmbH und der Halfen GmbH zusammen. „Wir treten gemeinsam am Markt auf“, so stellte Modulasi die Entwicklungen am Gemeinschaftsstand im Mai auf der bauma-Messe in München aus. Thomas Ortlieb ist überzeugt von seiner Idee. Aktuell läuft der Zertifizierungsprozess für die ISO 1496 und wird voraussichtlich in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Modulasi entwickelt Ladungs-sicherungssysteme für den Fahrzeugaufbau (Festaufbau und Wechselaufbau) sowie für Container auf See. Die aus verschiedenen Modulen bestehenden Produkte garantieren den sicheren Transport von Waren und Maschinen durch die Flexibilität des Sicherungssystems. Beliebig viele Zurrpunkte können stufenlos angebracht werden und auch Teilbe-ladungen können vorschriftsmäßig damit gesichert werden. Das System funktioniert ebenfalls für Güter aller Art und beim Beladen sind keine aufwendigen Hilfskonstruktionen nötig. Diese Sicherheit minimiert auch das Unfallrisiko und die Schadensquote. |
Ladung ist nicht gleich Ladung, so heißt es auch
im aktuellenv Informationsflyer von Modulasi. Herr Ortlieb präsentiert
die verschiedenen Systeme in seinem ersten Container-Prototyp, für den er unter anderem auch die Räumlichkeiten der Produktionshalle des TechMoteums in der Remsstraße nutzt. Derzeit wird ein neuer Prototyp in Werlte bei einem der größten Fahrzeugaufbauer Europas, der Bernhard Krone GmbH, produziert. Der Wechselbehälter kann ab Herbst im Werk in Werlte bei Krone besichtigt werden und wird über das Vertriebsnetz von Krone in ganz Europa vermarktet. Was sind Ihre Unternehmensziele für die Zukunft, wo soll sich Modulasi hin entwickeln? In Bezug auf die Firmengröße strebt Herr Ortlieb ein Wachstum in „gesundem Maße“ an. Langfristig spezialisiert sich Modulasi auf die Schwertransporte über 40t. Dieses Ziel soll bereits in fünf Jahren erreicht werden. Die Entwicklungen für Ladungen unter 40t sind bereits jetzt marktreif. Ein weiteres Geschäftsfeld von Herrn Ortlieb ist die Dozententätigkeit und redaktionelle Mitarbeit an Publikationen zu Logistikthemen mit dem Schwerpunkt Ladungssicherung. Mit dem Einzug in das TechMoteum nutzen Sie gerade 30 qm als Büro und Ideenwerkstadt. Wie sind Sie auf das TechMoteum gestoßen und können Sie von den zentralen Services profitieren? „Auf das TechMoteum bin ich ganz einfach durch die Eingabe in einer Suchmaschine gestoßen“ antwortet Herr Ortlieb. Danach ging alles ganz schnell und unkompliziert und Modulasi zog einen Monat später in der Remsstraße ein. Nach knapp einem halben Jahr resümiert Ortlieb über die Möglichkeiten im TechMoteum: „Es hätte nicht besser laufen können“, durch die unmittelbare Nachbarschaft habe er sehr viel wertvolle Kontakte geknüpft und viele Tipps und Hilfe für seine beginnende Selbstständigkeit erhalten. Besonders die infrastrukturelle Einrichtung nutzt Modulasi noch stark. „Wir helfen uns hier alle untereinander“, so beschreibt Herr Ortlieb die entstandenen Synergien. www.modulasi.de |
|
|
|
||